Besser Online 2012
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Video-Dokumentation

Die Video-Dokumentationen zu Besser Online 2012 stammen von Florian Büh. Eine umfassende Dokumentation zum Fachkongress finden Sie auf den Seiten des DJV Bundesverbandes.

Besser Online 2012: Impressionen

Fotos von Kornelia Danetzki aus Rheinbreitbach.

Publiziert am 17. September 2012 von Redaktion

„Datenjournalismus"

An Daten herrscht kein Mangel. Die Frage ist nur, wie gut man sie auswertet und visualisiert. Das könnte die Quintessenz der Veranstaltung "Neue Erkenntnisse aus der Welt der Zahlen" zum Thema Datenjournalismus sein. Und tatsächlich hatten die "Datenjournalisten" Marian Steinbach, Mirko Lorenz und Lorenz Matzat auf ihrem Forum durchaus Spannendes zu erzählen. Weiterlesen...

Publiziert am 17. September 2012 von Patrick Wiermer

Lokale Blogs stoßen in Nachrichtenlücke

Wie sich Lokalblogs finanzieren und wie sie bestehende Nachrichtenangebote ergänzen – darum ging es unter anderem im Panel “Lokalblogs 1”. Auf dem Podium saßen die Blogger Christoph-Georg Baron von Gallera (Mittelhessen-Blog), Philipp Albert Schwörbel (Prenzlauer Berg Nachichten) und Stephan Laurin (Ruhrbarone, kam erst im späteren Verlauf der Diskussion hinzu). Moderator Andreas Lerg (Redakteur t-online.de) berichtete in der offenen Diskussionsrunde von seinen Erfahrungen als Herausgeber des lokalen Bürgerblogs “Wir in Rheinhessen”. Jürgen Oehler, Online-Chef des Kölner Stadt Anzeigers, den Gegenpart. Weiterlesen...

Publiziert am 15. September 2012 von Redaktion

Echtheit von Webvideo mit Google-Street-View geprüft

In dem Panel „Social Media Newsdesk: Neue Schaltzentrale für Kommunikation?“ gab Süddeutsche.de-Chefredakteur Stefan Plöchinger ein schönes Beispiel, wie solch ein Newsdesk arbeitet. Vor zweieinhalb Wochen wurde in München-Schwabing eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg kontrolliert gezündet. Die enorme Sprengkraft beschädigte die ganze Straße. Plöchinger sagte mit einem Seitenhieb auf seinen Sitznachbarn Andreas Hummelmeier, tagesschau.de-Leiter, Süddeutsche.de habe live getickert (http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ausnahmezustand-in-schwabing-bombe-in-muenchner-innenstadt-detoniert-1.1451909), während „die klassischen Medien live nichts dazu brachten“. Weiterlesen...

Publiziert am von

Publiziert am 15. September 2012 von Redaktion

Urheberrecht muss ans digitale Zeitalter angepasst werden

Das Urheberrecht muss an das digitale Zeitalter angepasst werden. Kern dieser zum Abschluss des Kongresses „Besser Online 2012“ erhobenen Forderung muss es sein, die Rechte der Urheber zu stärken. „Es gibt ein digitales Urheberrecht“, sagte Prof. Karl-Nikolaus Pfeifer von der Universität Köln. Mit der Anpassung des Urheberrechts müssten zum einen der Anspruch der Urheber auf Vergütung für ihre Werke entsprochen werden. Zugleich sei es aber auch erforderlich, den Zugang der Nutzer an digital verfügbare Werke so einfach wie möglich zu machen. Weiterlesen...

Publiziert am 15. September 2012 von Anna-Maria Wagner

Gegenöffentlichkeit im Internet

Mit Dr. Günter Metzges, Vorstandsmitglied von campact.de, und flügel.TV-Gründer Robert Schrem trafen zwei Experten der Online-Protestkultur zur Diskussion über „Gegenöffentlichkeiten im Internet“ aufeinander. Robert Schrem berichtet, wie er über die Beobachtung von Demos der Bürgerbewegung Stuttgart 21 vom neuen Bürofenster eher zufällig in den Journalismus „gestolpert“ sei. Um  die Verfolgung der Proteste und Polizeieinsätze in Echtzeit zu ermöglichen, gründete er den Online-Sender  flügel.tv. Seit 2011 greift der Grasswurzel-Journalist auch andere politische Inhalte auf, die eingesessene Fernsehsender nicht liefern. So übertrug fluegel.tv bspw. rund um die Gorleben-Demos oder direkt aus dem Bundestag. Der Reiz läge dabei, „dass heute kaum noch live ausgestrahlt wird.“ Weiterlesen...

Publiziert am 15. September 2012 von Redaktion

Multimediales Storytelling - „für mehr Seriosität“

„Multimedia macht ein Thema für den Rezipienten glaubwürdiger“, sagt Marko Litzenberg. Der freie Radioreporter aus Aschersleben sammelt Erfahrungen mit Online-Videos, weil er Spaß daran hat. Viel Geld verdienen kann er damit nicht – diese Aussage trifft auch auf die anderen drei Gäste des Podiums „Multimediales Storytelling“ zu. Moderator Jan Söfier zeigte Bilder und Slideshows seiner vier Gäste, die unterschiedlicher kaum sein konnten. Da war die Audio- und Video-Slideshow von Uwe H. Martin von US-amerikanischen Baumwollfarmern, die emotional und bewegend ihre Situation schildern. Der Beitrag ist einer von vier Teilen eines Projekts, das Martin rund 30.000 Euro gekostet hat, von denen er 25.000 Euro wieder eingespielt hat. Es folgte der „Kulturschock“ von Matthias Morr, der seinen Video-Rundgang über ein Kreuzfahrtschiff selbst so bezeichnete. Weiterlesen...

Publiziert am 15. September 2012 von Redaktion

Haben Bezahlinhalte eine neue Chance?

Haben Bezahlinhalte eine neue Chance? Ja, sind sich Alexander Houben vom Trierischen Volksfreund, Kai-Hinrich Renner vom Hamburger Abendblatt und Rhein-Zeitung-Chefredakteur Christian Lindner einig. Letzterer sieht genau jetzt die Zeit dafür und will deshalb kommendes Jahr Bezahlinhalte auf dem Onlineportal seines Blattes einführen. „Vor fünf Jahren wären wir beschimpft worden, das Internet nicht verstanden zu haben. Jetzt sind wir selbstbewusst genug“, sagt Lindner. Weiterlesen...

Publiziert am 15. September 2012 von Redaktion

Wer nicht im Netz ist, macht dort auch keine Geschäfte

Auf dem Panel "Erfolg im Netz: Wie man sein virtuelles Profil schärft“ sprachen die freie Wirtschafts- und Verbraucherjournalistin Bettina Blaß und Florian Treiß, Gründer von mobilbranche.de, einem Portal über Trends im Mobile Marketing und Mobile Business. Der Kern des Panels war schnell klar: Wer nicht im Netz präsent ist, kann auch keine Geschäfte im Netz machen. Weiterlesen...

Publiziert am 15. September 2012 von Dipl.-Ing. Klaus D. Minhardt

Wie Drohnen neue Perspektiven eröffnen

Die Nutzung von Drohnen für Sportveranstaltungen ist zwar möglich, aber keine wirkliche Erweiterung der journalistischen Möglichkeiten. Für Fotoaufnahmen im Nachrichtenbereich sind Drohnen wegen der kurzen Flugzeiten nur sehr eingeschränkt nutzbar. Die Regeln für die Privatsphäre begrenzen den Einsatz ebenfalls. Dagegen ist der Datenjournalismus mit der Erfassung von Messwerten ein völlig neues journalistisches Gebiet. So könnten nach einem Reaktorunglück die Radioaktivitätswerte gemessen werden, die Behörden verheimlichen wollen. Autark nach GPS-Daten fliegende Drohnen könnten täglich Daten der gleichen Stelle erfassen und der Journalist kann die Daten über einen längeren Zeitraum auswerten. Weiterlesen...

Publiziert am 15. September 2012 von Redaktion

BILDWIRKUNG BEACHTEN

In Zeiten, in denen es die moderne Kameratechnik auch den meisten Amateuren erlaubt, technisch einigermaßen ordentliche Bilder zu fertigen, dürften die Redaktionen nicht den profesionellen Blick auf die Bildwirkung vernachlässigen, meint Bildjournalisten Heike Rost im Werkstattgespräch „Bilder im Netz – Tipps aus der bildjournalistsichen Praxis.“ Im europäischen Ausland sei man in dieser Hinsicht bereits viel weiter als in Deutschland. Hier spiele die Wahrnehmungspsychologie noch eine völlig untergeordnete Rolle. Weiterlesen...

Publiziert am 15. September 2012 von Redaktion

Inhalte netzgerecht vermitteln

Über die Möglichkeiten, Inhalte netzgerecht in die Berichterstattung einzubinden, diskutierten Nea Matzen von der Tagesschau und Marc Hippler von Stuttgarter-Zeitung.de.  Matzen erläuterte die Vorzüge der Online-Berichterstattung, die in der Schnelligkeit und er ständigen Verfügbarkeit bestehen. Hippler berichtete über die Einbindung von Storify in die Homepage seiner Zeitung, um Inhalte aus sozialen Netzwerken gezielt in die redaktionelle Berichterstattung einzubinden. Da entbinde aber die Redakteure nicht von ihren Pflichten zur Recherche, beispielsweis, um den Wahrheitsgehalt zu prüfen.  Weiterlesen...

Publiziert am 15. September 2012 von Redaktion

Publizistische Ideen gefragt

Mit drei Thesen zum Online-Journalismus hat der Chefredakteur der Süddeutschen.de, Stefan Plöchinger, den 8. Kongress Besser Online in Bonn eröffnet: Wir sind zu zahlenhörig, wir diskutieren zu platt und wir sind zu konservativ. Erfolg im (Online)Journlismus seien nicht Reichweite und Wachstum. Gebraucht würden publizistische Ideen. „Guter Journalismus hat eine publizistische Ideen“, sagte Plöchinger.  

Er plädierte dafür, differenzierter über die Zukunft von Online-Journalismus zu diskutieren. Es sei noch längst nicht ausgemacht, ob Tablets, Handys oder Facebook die Zukunft sind. „Wir diskutieren binär. Aber wir sollten nicht binär denken, sondern denken.  

Plöchinger mahnte, journalistische Strategien  zu entwickeln. „Damit müssen die Journalisten selbst anfangen. Wir sind als Profession zu spießig“, sagte er.

Publiziert am von

Publiziert am 13. Juli 2012 von Redaktion

Rückblick 2011: Was bleibt vom Hype? Journalismus!

Florian Büh hat Besser Online 2011 in einem kurzen Film dokumentiert:

Publiziert am von

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